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Umwelt freundlich
Im Weinberg zuhause

Was bedeutet ökologischer Anbau bei der Weinerzeugung?

Das Weingut Hothum produziert nunmehr seit fast 20 Jahren nach den Richtlinien des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau. Was bedeutet das im einzelnen für die Arbeit im Weinberg und welche Synergieeffekte sind möglich in Bezug auf die Weinqualität?

Untrennbar mit der Erzeugung qualitativ hochwertiger und verträglicher Weine ist die Erkenntnis, dass die Qualität im Weinberg erzeugt wird und dass es sich bei der Arbeit im Keller ausschließlich um qualitätserhaltende Maßnahmen handelt. Das bedeutet in der Praxis viel Handarbeit im Weinberg und im Keller “weniger ist mehr”.
Um verträgliche und gute Weine zu erzeugen, ist der ökologische Weinbau bestens geeignet. Die Erträge sind geringer, was der Qualität der Weine zugute kommt. Es werden keine Pestizide, Herbizide („Unkrautvernichtungsmittel“) eingesetzt, ebenfalls sind synthetische Dünger verboten. All dies wirkt sich direkt auf das Ökosystem Weinberg und auf die Rückstandsfreiheit im Wein positiv aus. Es wird insgesamt ressourcenschonender gearbeitet und die Umwelt wird weniger belastet.
Was bedeutet das im Einzelnen genau?

Pflanzenschutz

Unsere klassischen europäischen Rebsorten werden alle von Echtem und Falschem Mehltau befallen. Lässt man dem Mehltau freien Lauf, reduziert sich das Ernteergebnis gegen Null. Also fährt auch der Ökowinzer mit seiner Spritze durch den Weinberg, dies mitunter sogar noch öfter als der konventionelle Winzer. Wie kann das sein? Die Spritzmittel, die im ökologischen Weinbau die Basis für die Pflanzengesundheit bilden (Gesteinsmehle, Schwefel, Backpulver, Kupfer) sind Mittel, die nur auf der Oberfläche der Pflanze aufgebracht werden und somit auch abgewaschen werden können. Synthetische Spritzmittel, wie sie im konventionellen Weinbau eingesetzt werden, wirken jedoch systemisch im Saftstrom der Pflanze und sind deshalb stärker und auch länger wirksam. Sie sind somit nicht witterungsabhängig und verbleiben in der Pflanze.

Pflanzenernährung

Synthetische bzw. mineralische Dünger werden nicht eingesetzt. Die Ernährung unserer Reben erfolgt hauptsächlich durch eine aktive Förderung des Bodenlebens und einen schonenden Umgang mit dem Boden, der eigentlichen Basis und Grundlage unserer Existenz. Wir düngen in einem maßvollen Umfang unsere Böden mit organischen Düngern (Rhizinusschroth, Maltaflor, Hornmehlpräparaten) und unterstützen das Bodenleben mit reichhaltigen Einsaaten. Diese Begrünungseinsaaten haben den positiven Effekt, dass sie Lebewesen im Weinberg ein reichhaltiges Nahrungs- und Blütenangebot zur Verfügung stellen. Dies wirkt sich positiv auf das Nützlings-/Schädlingsverhältnis im Ökosystem Weinberg aus, außerdem erfreuen sich die Sinne des Betrachters am Duft und Summen im Blütenmeer. Diese ganzen Maßnahmen führen zu vernünftigen Erträgen, die den Boden und die Rebe nicht überlasten und sich überaus erfreulich auf die Hochwertigkeit und Verträglichkeit der Weine auswirken.

Ihr Außenbetriebsleiter
Andreas Hothum

Was bedeutet ökologischer Anbau bei der Weinerzeugung?

Das Weingut Hothum produziert nunmehr seit fast 20 Jahren nach den Richtlinien des Bundesverbandes Ökologischer Weinbau. Was bedeutet das im einzelnen für die Arbeit im Weinberg und welche Synergieeffekte sind möglich in Bezug auf die Weinqualität?

Untrennbar mit der Erzeugung qualitativ hochwertiger und verträglicher Weine ist die Erkenntnis, dass die Qualität im Weinberg erzeugt wird und dass es sich bei der Arbeit im Keller ausschließlich um qualitätserhaltende Maßnahmen handelt. Das bedeutet in der Praxis viel Handarbeit im Weinberg und im Keller “weniger ist mehr”.
Um verträgliche und gute Weine zu erzeugen, ist der ökologische Weinbau bestens geeignet. Die Erträge sind geringer, was der Qualität der Weine zugute kommt. Es werden keine Pestizide, Herbizide („Unkrautvernichtungsmittel“) eingesetzt, ebenfalls sind synthetische Dünger verboten. All dies wirkt sich direkt auf das Ökosystem Weinberg und auf die Rückstandsfreiheit im Wein positiv aus. Es wird insgesamt ressourcenschonender gearbeitet und die Umwelt wird weniger belastet.
Was bedeutet das im Einzelnen genau?

Pflanzenschutz

Unsere klassischen europäischen Rebsorten werden alle von Echtem und Falschem Mehltau befallen. Lässt man dem Mehltau freien Lauf, reduziert sich das Ernteergebnis gegen Null. Also fährt auch der Ökowinzer mit seiner Spritze durch den Weinberg, dies mitunter sogar noch öfter als der konventionelle Winzer. Wie kann das sein? Die Spritzmittel, die im ökologischen Weinbau die Basis für die Pflanzengesundheit bilden (Gesteinsmehle, Schwefel, Backpulver, Kupfer) sind Mittel, die nur auf der Oberfläche der Pflanze aufgebracht werden und somit auch abgewaschen werden können. Synthetische Spritzmittel, wie sie im konventionellen Weinbau eingesetzt werden, wirken jedoch systemisch im Saftstrom der Pflanze und sind deshalb stärker und auch länger wirksam. Sie sind somit nicht witterungsabhängig und verbleiben in der Pflanze.

Pflanzenernährung

Synthetische bzw. mineralische Dünger werden nicht eingesetzt. Die Ernährung unserer Reben erfolgt hauptsächlich durch eine aktive Förderung des Bodenlebens und einen schonenden Umgang mit dem Boden, der eigentlichen Basis und Grundlage unserer Existenz. Wir düngen in einem maßvollen Umfang unsere Böden mit organischen Düngern (Rhizinusschroth, Maltaflor, Hornmehlpräparaten) und unterstützen das Bodenleben mit reichhaltigen Einsaaten. Diese Begrünungseinsaaten haben den positiven Effekt, dass sie Lebewesen im Weinberg ein reichhaltiges Nahrungs- und Blütenangebot zur Verfügung stellen. Dies wirkt sich positiv auf das Nützlings-/Schädlingsverhältnis im Ökosystem Weinberg aus, außerdem erfreuen sich die Sinne des Betrachters am Duft und Summen im Blütenmeer. Diese ganzen Maßnahmen führen zu vernünftigen Erträgen, die den Boden und die Rebe nicht überlasten und sich überaus erfreulich auf die Hochwertigkeit und Verträglichkeit der Weine auswirken.

Ihr Außenbetriebsleiter
Andreas Hothum